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Montag, 26. Februar 2018
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"Sauerländer sind die besten Werbeträger für ihre Heimat" PDF Drucken E-Mail

Thomas Weber und Hubert Kleff sprachen in Winterberg über Tourismus im Sauerland

Über den Stellenwert der Tourismusbranche diskutierten der Landtagsabgeordnete Hubert Kleff und der Geschäftsführer vom Sauerland-Tourismus e.V. Thomas Weber. Eingeladen zum 2. Südwestfälischen Wirtschaftssymposium im Starthaus der Bobbahn Winterberg hatte die Junge Union Südwestfalen. „Von Iserlohn bis Winterberg ist der Tourismus außerordentlich wichtig für die südwestfälische Wirtschaft“, unterstrich der JU-Bezirksvorsitzende Paul Ziemiak zu Beginn die Bedeutung des Themas.

 

„Der Tourismus ist in erster Linie für die Bürger, die Wirtschaft und für Arbeitsplätze da“, erklärte Tourismus-Fachmann Weber. Daher freue er sich besonders über das gewachsene Interesse der Wirtschaft und Gesellschaft. Tourismus bedeute Arbeit und Lebensqualität für die Sauerländer Bevölkerung. Bei zwar stabilen Übernachtungszahlen von über sieben Millionen in den letzten Jahren sieht Weber auch Probleme, die es gelte anzugehen. Vor allem die Konkurrenz durch Städtetourismus und die sinkende Aufenthaltsdauer der Gäste seien hier zu nennen. Daher müsse dem Tourismus im Sauerland und den Nachbarregionen „eine möglichst geeinte Linie“ gegeben werden, um attraktiv zu bleiben. Die besten Werbeträger für die Region seien dabei die Sauerländer selbst, so Weber. Die Menschen müssen offen sein für die Gäste aus nah und fern und für ihre Heimat werben.

Kleff betonte in seiner Ansprache, dass die Politik nicht nur die Bobbahn fördern und Ferienparks genehmigen dürfe. Auch die nötige Verkehrsinfrastruktur müsse geschaffen werden. Der CDU-Politiker sieht aber bei der rot-grünen Landesregierung keine Bereitschaft, entsprechende Projekte zu realisieren. Besonders betonte Kleff die Folgen der Energiewende für die Urlaubsregion. Zwar dürfe man sich dem Bau neuer Windkraftanlagen nicht verschließen, aber auf das touristisch so wichtige Landschaftsbild müsse besondere Rücksicht genommen werden.

Der Winterberger Bürgermeister Werner Eickler betonte in seinem Grußwort die herausragende Bedeutung des Veranstaltungsorts: „Die Bobbahn ist der Werbeträger Nummer Eins für Winterberg und das Sauerland.“ So nutzten im Anschluss die Veranstaltungsgäste noch die Gelegenheit für einen Rundgang über das Bobbahngelände und beobachteten die Wintersportler beim Training.